+++   Neu   +++

Das Buch zum Klimakonzept,

überall im Buchhandel erhältlich und als kostenloses e-Book.


CO2-Währung "ECO" als persönliches Emissionsbudget


Stell Dir vor, 

Du bekommst die Summe aller

CO2-Emissionen eines Produktes angezeigt und erkennst so direkt

das klimafreundlichere auf einen Blick.

Stell Dir vor, 

dass es dafür ein separates

Emissions-Preisschild gibt und dass Du diesen Preis in der CO2-Währung

„ECO“ bezahlst. 

Stell Dir vor, 

dass alle diese Währung in gleicher Höhe als monatliches ökologisches Grundeinkommen erhalten und dass

Du dieses Kontingent handeln kannst. 


Was wäre, wenn wir damit erreichen könnten, dass das Klimaziel eingehalten wird und dies zuverlässig, sozial und gerecht!  

Der ECO gibt die Verantwortung für Klimaschutz in Deine Hände und nutzt Deine Macht als Verbraucher.

Cap, Personalize and Trade

Masterplan für einen Systemwechsel in der Klimapolitik 

Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen, die wir derzeit als Gesellschaft zu bewältigen haben. Aber die bisherigen Maßnahmen der Politik reichen nicht aus. Die Emissionen steigen von Jahr zu Jahr und waren noch nie so hoch wie heute. Wir sind der Meinung, dass die gigantischen Probleme, die vor uns liegen, systemisch bedingt sind, und dass man diese Aufgabe daher systemisch angehen muss – nämlich in großen Dimensionen denkend. Nur so ist der erforderliche „Giant Leap“ zu erreichen, durch den wir vielleicht noch das Schlimmste abwenden könnten.

 

Deshalb haben wir ein Klimakonzept entwickelt, dass initial innerhalb der EU und möglichst vieler Staaten der Willigen eingeführt werden könnte. Dessen Border Adjustments könnten bewirken, dass viele andere Länder sich einer solchen beschriebenen Ressourcenwährungsunion anschließen. Cap, Personalize and Trade ist ein zuverlässiges und gerechtes Modell, um der Erderwärmung und den Grenzen unseres Planeten angemessen -  in derselben Größenordnung wie dem Problem selbst - zu begegnen. 

Verantwortung für

kommende Generationen

Wir alle konsumieren. Der damit verbundene Verbrauch fossiler   Energieträger sprengt zunehmend die planetaren Regenerationsgrenzen.  Unser Konsum lässt sich allerdings nur  bedingt und sehr begrenzt quantitativ reduzieren. Einsparpotentiale und die Möglichkeiten, durch freiwilligen Verzicht den CO2-Ausstoß zu senken, sind beschränkt und reichen bei weitem  nicht aus. Sicherlich erkennen die meisten die Gefahren des  Klimawandels und auch den nötigen Handlungsbedarf.  Aber spätestens, wenn dies zu persönlichen Einschränkungen führt,  reduziert sich die Akzeptanz und die Bereitschaft zur Mitwirkung. Dabei ist es gerade jetzt besonders wichtig, die Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Jedoch sollte es beim Thema Klimawandel nicht um Schuld gehen. Schuld im Sinne von "... dein Konsum ist schlimmer als mein Konsum ...". Es soll sich niemand angegriffen fühlen. Denn wir leben alle innerhalb dieses Systemdesigns, das den gegenwärtigen Zustand unserer Umwelt ermöglichte.

Persönliche CO2e-Budgets für alle

Die Lösung kann daher nur darin bestehen, die Herstellungs-prozesse für unseren Konsum generell grüner und klimafreund-licher zu machen, statt auf freiwilligen individuellen Verzicht bzw. kleinteilige Einsparmaßnahmen zu setzen. Technisch möglich ist dies bereits. Es scheiterte bisher allerdings an der Wirtschaft-lichkeit, denn fossile Energieträger sind schlicht zu billig. Die Folgekosten durch deren Verwendung, wie etwa die Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels, sind bisher nicht einge-preist − ein schwerwiegender Systemfehler zu Lasten unserer Kinder. Konsum teurer zu machen, wie etwa durch die neue CO2-Bepreisung, bedeutet aber nicht auch automatisch deutlich weniger Emissionen als Folge. Deshalb braucht es ein Abrech-nungsmodell, das zuverlässiger und gerechter funktioniert und dennoch die Grenzen des Planeten berücksichtigt. Das Prinzip Cap, Personalize and Trade – handelbare, persönliche Emissionsbudgets als ökologisches Grundeinkommen ermöglicht die Auspreisung einer jeden Sache mit einem separaten Emissions-Preisschild, so dass unser Konsum einen realistischen und transparenten Klimapreis erhält. Diese gesamtgesellschaftliche Lösung bewirkt, dass sich durch ein begrenztes persönliches Budget einer Kohlenstoff-Ressourcen-währung, wir nennen sie ECO (Earth Carbon Obligation), unsere Nachfrage ganz automatisch hin zu grüneren Produkten verändern wird. Durch sinnvolles Limitieren und Rationieren, wird deshalb durch die Verbraucher selbst der notwendige Veränderungs-druck auf die Industrie und deren Herstellungsprozesse ausgeübt. 

Gamechanger in der Klimapolitik

Die Verantwortung für Klimaschutz wird somit gerecht und nach dem Verursacherprinzip, an JEDEN einzelnen Bürger zurückgegeben. Und dies bei einem Maximum an persönlicher Entscheidungsfreiheit und Transparenz. Denn ALLE Kosten unseres ökologischen Fußabdruckes werden durch den ECO    sichtbar. Die Menschen können neben dem ökonomischen Wert, nun auch dem CO2- Äquivalent ihres Konsums einen Preis zuordnen. Dieser entspricht exakt den verbrauchten Kohlenstoff - Ressourcen entlang des kompletten Herstellungsprozesses. Es findet keine Vermischung zwischen Geldpreis und Ressourcenpreis statt. Gerechtigkeit ist ein starkes Grundbedürfnis eines fast jeden Menschen. Und wir alle haben ein gleiches Recht eine bestimmte Menge CO2 zu emittieren. Die Auszahlung identischer persönlicher Emissionsquoten erfüllt diese Notwendigkeit und ermöglicht einen Konsum, der die Endlichkeit der Atmosphäre berücksichtigt und die Einhaltung der wissenschaftlich definierten Emissionsgrenzen garantiert. Dieses Konzept bewirkt länderübergreifende Klimagerechtigkeit auf allen sozialen Ebenen, und kann so zu einer sozio-ökologischen Transformation unserer Gesellschaft und Wirtschaft beitragen. 

 

 

» Du wirst die Dinge nie verändern,

indem Du die existierende Realität bekämpfst. 

Um irgendetwas zu verändern, schaffe ein neues Modell, das das alte überflüssig macht.


Buckminster Fuller



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Quelle: Mercator Institut Berlin (https://www.mcc-berlin.net/en/research/co2-budget.html),
Übersetzung: Martin Auer, Scientists for Future Österreich

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