Der ECO - Earth Carbon Obligation

 

Emissionshandel mittels komplementären Währungssystems

 

Wir haben festgestellt, dass es ein individuelles Klimagaskontingent für jeden von uns braucht und dass dieses gehandelt werden kann.   

 

Nun braucht es noch eine Währung für diesen neu geschaffenen Markt. Mittelfristig natürlich auf globaler, aber für den Anfang auch auf europäischer Ebene, sollten wir damit beginnen, ein komplementäres Währungssystem für Klimagasemissionen einzuführen – den „ECO“ (Earth Carbon Obligation).     

Bezahlt wird ab einem Stichtag jedes Ding in zwei unterschiedlichen, aber komplementären Währungen – dem Euro, Dollar, Yen … und der rein bargeldlosen Kohlenstoff-Ressourcenwährung ECO. Diese zusätzliche Währung "ECO" steht für die Verpflichtung, durch geeignete Regularien (Rationierung), nur noch so viel Kohlenstoff in Form fossiler Primärenergieträger (Kohle, Erdöl und Gas) zu fördern und letztendlich zu verbrennen, dass die globale Erderwärmung gestoppt wird. Alleiniges Ziel dieser komplementären Bepreisung von Waren und Dienstleistungen, ist die Limitierung von Treibhausgasen durch Rationierung. Monatlich würde der jedem zustehende gleiche Betrag der neuen Geldeinheit ECO, auf ein persönliches Klimagas Verrechnungskonto aufgebucht. 

 

So wie auch bei unserem herkömmlichen Konto, müsste man bei diesem ebenfalls zusehen, dass es nicht durch unvernünftigen Konsum leerläuft. Sonst ist nämlich Ebbe bis zum nächsten Ultimo, bis die ECO für den kommenden Monat überwiesen werden.